Katholische Glaubensinformation Wien

Glaubensbriefe

BL-Collage.jpgDie Glaubensbriefe der Kath. Glaubensinformation sind gratis und werden derzeit alle 2 Monate an etwa 36.000 Menschen in ganz Österreich verschickt. 1965 begann Dr. Herbert Madinger die Glaubensbriefe zu schreiben, um den Menschen mit einfachen Worten Antworten zu geben auf die großen Fragen des Lebens und des Glaubens. Sie wollen der Brief eines guten Freundes sein, der den Menschen hilft, in unserer wirren Zeit den Weg zum wahren Leben zu finden. Die regelmäßigen Glaubensbriefe führen die Menschen zu einem tieferen Verständnis der Heiligen Schrift. Sie öffnen die Herzen für ein Leben der Nachfolge Christi in der katholischen Kirche. Die Zeugnisse im Teil „Gelebtes Evangelium“ sind für viele Menschen eine große Ermutigung, sich selbst auf Jesus und Sein Wort einzulassen.
Seit 2010 werden die Briefe von P. Christian Oppitz COp, dem neuen Leiter der KGI, geschrieben.

Dr. Madinger über Sinn und Ziel der Glaubensbriefe:

„Das war das erste Ziel und ist heute das wichtigste Ziel der Glaubensbriefe: Beten lernen! Gott finden und lieben lernen!“

„Jeder Glaubensbrief will eine Hilfe sein, das Wort Gottes zu verstehen und für unsere Zeit zu deuten.“

„Die Glaubensbriefe sind von Anfang an geschrieben in einem tiefen Vertrauen auf das Evangelium. Wer das Evangelium lebt, der versteht es!“

„Die Glaubensbriefe sind für jene geschrieben, die nach einer tiefen Begegnung mit Gott Sehnsucht haben und Jesus Christus suchen.“

Bestellung Bekommst Du die Glaubensbriefe schon zugesandt? Wenn nicht, dann bestell sie Dir hier!

Wenn Du die Glaubensbriefe schon bekommst, dann nimm sie mit in Deine Gebetszeit. Betrachte sie und höre hin, welchen Schritt Dir Gott für Dein Leben zeigt. Schreib uns bitte, wo Dir die Glaubensbriefe schon geholfen haben und was Gott in  Deinem Leben durch diese Schriften schon gewirkt hat!

Wichtiger Hinweis Die Glaubensbriefe werden nur in Österreich verschickt.


Zeugnisberichte

„Die Glaubensbriefe habe ich vor vielen Jahren von einer Bürokollegin ge­schenkt bekommen. Ich las sie mit großem Hunger, und sie haben mich in meiner Seele gestärkt. Auch konnte ich das Gelesene in meine Familie einbrin­gen: Den Entschluss, mich scheiden zu lassen, schob ich immer wieder hinaus. Die Glaubensbriefe haben mir gehol­fen, dass ich meinem Mann in der Zeit seiner Alkoholsucht liebend und verste­hend zur Seite stehen konnte. Auch das Bibellesen gab mir Nahrung für diesen schweren Weg. Schließlich hörte mein Mann zu trinken auf. Für unseren Sohn und meine Schwiegermutter, mit der wir zusammenlebten, begann eine Zeit des Dankes an Gott, der so ein Wun­der wirkte. Später wurde ich dann ein Stützpunkt für die Wander-Muttergot­tes. Weil ich erlebt habe, welch ein Geschenk die Glaubensbriefe für mein Leben sind, bringe ich diese auch immer zu den Herbergsfamilien.“ (Helga)

GerhardBL.jpg„Ihre Glaubensbriefe kamen zum ersten Mal vor ca. 25 Jahren in unser Haus. Und zwar auf den Namen meines Sohnes, der damals etwa 14 war und noch zur Schule ging. Wir waren alle sehr weit weg von Gott, hatten kaum Kontakt zu Kirche und Pfarrleben und wir waren richtige Taufscheinchristen.
Etwa acht Jahre lang kamen die Glaubensbriefe ins Haus, sie wanderten aber meist ungelesen in den Papierkorb. Als ich durch viel Leid und Elend am tiefsten Punkt meines Lebens angelangt war, schenkte Gott mir die Gnade einer wunderbaren Bekehrung. Mein Mann war wochentags beruflich immer auswärts. Der Segen unserer Ehe hing schon seit längerem gewaltig schief, die Kinder begannen ihre eigenen Wege zu gehen und von zu Hause auszuziehen. So war ich die meiste Zeit allein. Dazu kamen Alkohol-Sucht, Depressionen und Selbstmordgedanken. Eines nachts konnte ich nicht einschlafen. Meine Sorgen und Probleme ließen mich keine Ruhe finden. Da suchte ich mir etwas zum Lesen. Im Nachtkästchen meines Mannes entdeckte ich ein Neues Testament, welches dort schon lange Jahre unbeachtet gelegen hatte. Da ich nichts anderes fand, begann ich das Matthäus-Evangelium zu lesen. Und dabei erlebte ich, wie ich immer mehr in die Wahrheit und Gegenwart Gottes eintauchen durfte. Ich las alle vier Evangelien in einem durch und dabei kam es mir vor, als würde die Zeit stillstehen. Mein Herz füllte sich mit einer Wärme und Liebe, die ich bis dahin nicht kannte, die nicht ‚irdisch‘ war. Ich fühlte, wie der Stein aller Lasten auf meiner Brust von mir genommen wurde und Gott mir eine neue Freiheit schenkte. Als mir dann nach und nach bewusst wurde, was geschehen war, konnte ich nur noch weinen… stundenlang. Den Rest der Nacht habe ich so gut geschlafen wie schon lange nicht mehr.
Seit damals begann für mich ein neues Leben mit Gott und in Gott. Jeden Tag wollte ich nun diese Wärme und Nähe Gottes erfahren. Deshalb nutzte ich jeden freien Augenblick, um in den Evangelien zu lesen. Es gab natürlich auch viele Schwierigkeiten und Hürden zu überwinden. Ich musste ja sozusagen bei Null anfangen.
Aber Jesus selber war mein Lehrer, zu dieser Zeit und bis zum heutigen Tag. Und sehr viel haben mir dabei Ihre Glaubensbriefe geholfen. Ich konnte es nun gar nicht mehr erwarten, bis der Briefträger mir die Briefe brachte. Sie waren und sind mir bis zum heutigen Tag ein ganz wichtiger Leitfaden für mein Glaubensleben. Eines Tages wurde mir mein altes Leben bewusst. Es war der Tag der Reue. Ich habe Jesus alles hingelegt und meine Sünden beweint und Ihn um Verzeihung gebeten. Einige Wochen darauf schaffte ich auch den Schritt zu einer ehrlichen Lebensbeichte.
Obwohl ich nun versuchte, meinen Weg mit Gott zu gehen, kam ich nicht los vom Alkohol. Etwa ein halbes Jahr nach meiner Bekehrung schrie ich zu Jesus, dass Er mich doch endlich von meiner Sucht befreien soll. Ich lag vor meinem Herrgottswinkel auf den Knien, habe geweint und gefleht, und mein ganzes Elend hinausgeschrien.
Ich weiß nicht mehr, wie lange ich so am Boden lag. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen. Und dann geschah das große Wunder meiner Heilung. Am nächsten Tag, als ich mich abends vor den Fernseher setzte, wurde mir plötzlich bewusst, dass ich den ganzen Tag keinen Tropfen Alkohol getrunken habe. Ich habe nicht einmal daran gedacht! Ich habe auf den Alkohol vollkommen vergessen! Ich konnte es vorerst gar nicht glauben. Doch seither habe ich kein Verlangen nach Alkohol, selbst dann nicht, wenn in meiner Gegenwart getrunken wird.
Ich möchte es allen sagen: Es gibt eine Lösung. Es gibt Hilfe und Heilung. Und diese Hilfe und Heilung heißt Jesus.“ (Maria)

„Als Jugendliche habe ich mich oft gefragt, was das Ziel meines Lebens ist und ob es Gott wirklich gibt. In unserer Familie sind wir jeden Sonntag in die hl. Messe gegangen, aber gemeinsam gebetet haben wir nicht und auch nicht über Gott gesprochen. Wir haben aber öfters eine Wallfahrt gemacht nach Mariazell und nach Maria Gugging zur Lourdes-Grotte (NÖ). Ich war sehr enttäuscht, wenn ich mit anderen Jugendlichen über Gott gesprochen habe, weil jeder etwas anderes geglaubt hat. Deshalb wollte ich es wissen, ob es nun Gott gibt oder nicht. Wenn ja, – dann wollte ich so leben, wie Er es uns sagt; wenn nein – dann wollte ich weiter überlegen, was sinnvoll sein könnte in meinem Leben. Denn ich wollte ‚wirklich leben‘! Und am Ende meines Lebens wollte ich nicht sagen müssen: ‚es war halt irgendwie, so hat es sich halt ergeben … – und das war alles.‘ Deshalb bin ich suchen gegangen. Zuerst habe ich Zeitschriften von einer Sekte und von einer Freikirche angeboten bekommen. Darin habe ich nicht gefunden, was ich gesucht habe.
Dann habe ich von zwei Jugendlichen die Glaubensbriefe bekommen. Und das hat mich getroffen. Das waren endlich Antworten auf meine Glaubensfragen: z.B. Wozu das Leid? Das waren Antworten für meine behinderte alte Tante; über den Sinn des Lebens, Antworten für mich und meine Studienkollegen … Hilfen mit Gott zu sprechen und Erkenntnisse für mich, mein Leben für andere herzuschenken. – Vieles hat sich damals bei mir geändert. Jetzt ist mein Leben erfüllt – täglich neu erlebe ich, wie interessant und wichtig es ist, mit Gott zu leben. Die Glaubensbriefe lese ich fast täglich. Sie weisen mich ständig neu auf Jesus hin und darauf, dass Er größer ist, als alles, was ich mir vorstellen kann. Durch die Glaubensbriefe und die Hl. Schrift werde ich immer neu entzündet auch selber Apostel zu sein. Vielen Menschen habe ich inzwischen die Glaubensbriefe und Büchlein angeboten. So wie mir, haben sie vielen Jugendlichen und vielen Familien geholfen im Licht der Wahrheit ein neues Leben zu beginnen. – Denn Jesus möchte allen Menschen die Hoffnung und das ‚volle Leben‘ schenken.“ (Sr. Hermi)